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Hej Co-Founder, ich muss dir was zeigen
Es gibt diesen einen Zustand, in dem Arbeit sich nicht wie Arbeit anfühlt. In dem ich nicht funktioniere, sondern gestalte. In dem das Nächste mir nicht passiert, sondern von mir gebaut wird. Das ist der Builder Mode, und er ist die beste Zeit meiner Woche.
Doch dann verrutscht er... Nicht wie ein Schalter, der umkippt. Eher wie ein Cap, das man den ganzen Tag trägt, bis es irgendwann schief sitzt, ohne dass man den Moment gemerkt hat.
Und dann merke ich: Es läuft rund, aber ich weiß nicht mehr, wofür. Oder es ist richtig, aber der Puls ist weg. Oder es trägt mich längst nicht mehr, ich pflege nur noch ein System, das zu schwer geworden ist.
Sieht jedes Mal anders aus, ist aber dasselbe – der Builder Mode ist mir verrutscht. Die Aufgabe bleibt gleich – merken, dass es passiert, und zurückfinden.
Dieser Newsletter ist meine Art, den Builder Mode öfter zu erwischen
Ich dokumentiere, woran ich gerade baue – fünf Projekte parallel, rund 30 Stunden die Woche, mit allem, was dabei schiefgeht. Jeder Post, den ich schreibe, landet auch bei dir im Postfach. Keine Anleitung, eher eine Werkstatt mit offener Tür, in der du zusiehst, wie ich entscheide, verwerfe und manchmal von vorn anfange.
Und beim Zusehen passiert das Eigentliche: Du erkennst deinen eigenen Builder Mode. Ich erkläre ihn dir nicht – du findest ihn in meinen Szenen und Gedanken.
Warum ich dich Co-Founder nenne
Weil ich nicht für ein Publikum schreibe, sondern für die eine Person, die das hier wirklich interessiert. Ich schreibe nicht über meine Arbeit, ich hole dich mit an den Tisch. Ich stelle dir Fragen – nach deiner Perspektive, deinen Erfahrungen, dem, was bei dir funktioniert hat. Und manchmal legst du dann den Finger auf etwas, das ich allein nicht gesehen hätte.
Genau deshalb läuft mein eigener Builder Mode überhaupt. Ich baue besser, wenn jemand mit am Tisch sitzt – und die Einladung gilt in beide Richtungen.
Wie baut man Arbeit, die einen trägt, statt einen langsam zu verbrauchen?
Unter allem, was ich hier zeige, liegt diese eine Frage. Nur habe ich darauf keine fertige Antwort – nur zwanzig Jahre Trial-and-Error, ein paar handfeste Ergebnisse und sechs Richtungen, aus denen ich sie immer wieder angehe:
- Entscheidungen – Wie trifft man Entscheidungen, wenn man keine Ahnung hat?
- Kreatives Schaffen – Wie wird aus einer Idee etwas, das fertig wird?
- Sichtbarkeit – Wie hält man durch, wenn niemand zuschaut?
- Wirkung – Was passiert, wenn die Arbeit jemanden erreicht hat?
- Tragfähige Systeme – Wie passen kreatives Schaffen und Geld verdienen zusammen?
- Akku – Warum baut man das überhaupt – und was kostet es einen?
Sechs Fragen, die ich mir selbst stelle. Vielleicht sind ein paar davon auch deine.
Und am Ende eines jedes Monats laufen sie alle immer wieder auf die eine (grooße) Frage hinaus: Trägt mich das gerade – oder bediene ich es?
Wenn dich diese Frage genauso umtreibt, bist du hier richtig.
Komm mit an den Tisch
Immer wenn ich was gebaut habe oder über den Prozess dorthin reflektiere, kriegst du Post. Melde dich hier kostenlos für meinen Builder Mode Newsletter an:
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David